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Pofil J. Fischer

Profil Dr. A.B. Hirsch

Was ist Spiritualität? (Hirsch)

Die Mani-Mauer
Gemeinsam mit meinem Mann und einem einheimischen Führer wanderte ich vor einigen Jahren in Nepal rund um das Annapurna-Massiv. Unser Begleiter vermittelte uns ein paar elementare Regeln im Umgang mit der hinduistischen und buddhistischen Kultur. Eine davon war: Mani-Mauern werden im Uhrzeigersinn umrundet. Und wer sie nicht umrunden will, geht doch jedenfalls immer so, dass sie rechter Hand sind. So wanderten wir Tag um Tag durch die atemberaubende Landschaft immer höher hinauf, redeten über Gott und die Welt und aßen um die Wette Chili. Eines Tages kamen wir in ein kleines Dorf. Ein paar Häuser klebten rechts am Hang, darunter ein schmaler Weg und die übliche, sorgfältig geschichtete Mani-Mauer. Ein paar Meter weiter fiel der Hang viele Hundert Meter fast senkrecht hinab. Ohne nachzudenken schlug ich den "richtigen" Weg ein - die Mauer zu meiner Rechten - und landete buchstäblich in der Scheiße. Die "richtige" Seite der Mauer war die Kloake des Dorfes, daran bestand kein Zweifel. Meine spontane Reaktion war Verwirrung gemischt mit Ärger: Wie können die nur! Dann schaute ich mich um und sah, dass es hier ganz einfach keine andere Möglichkeit gab, das Verdaute wieder loszuwerden. So war die heilige Mani-Mauer aus praktischen Gründen auch zum Schutzwall geworden, hinter dem man sich erleichtern konnte. Sie war genauso zum Kacken wie zur Andacht da. Also hatte man hier eben gegen den Uhrzeigersinn zu gehen.
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Im Bermudadreieck von Idealisierung, Erwählung und Scham (Hirsch)

Die Genese des "normalen" Missbrauchs
Die wissenschaftliche Erforschung des Missbrauchs in der katholischen Kirche ist im ersten Anlauf gescheitert. Ist das ein Skandal? Wahrscheinlich werden viele der Missbrauchten das so empfinden. Ich glaube allerdings, dass wir auf diese Weise mehr von der Wahrheit sehen, als ein ungestörter Abschluss der kriminologischen Untersuchung uns hätte zeigen können (und zeigen wird, falls der nächste Anlauf besser gelingen sollte). Einem System wie der Kirche ist mit kleinem oder auch größeren Forschungsbesteck nicht einfach beizukommen. Es ähnelt dem berühmten Eisberg: Allenfalls die Spitze lässt sich vermessen, der Hauptteil, der gewaltige Kiel dieses Eisbergs, ist unsichtbar und wird es auch bei einer "gelungenen" Aufarbeitung bleiben. Einzelne Täter und die, die sie decken, werden möglicherweise benannt, sicher würde auch manches weitere schmutzige Detail ans Licht gekommen. Die wahren Ausmaße des Missbrauchs und vor allem die Strukturen, die ihn so begünstigen, werden nicht Gegenstand des Untersuchungsberichts sein - weil die meisten Betroffenen aus Scham schweigen und immer schweigen werden und weil das System Kirche längst selbsterhaltend ist und die Macht hat, jeden Angriff an sich abgleiten zu lassen.
Sexueller Missbrauch ist, wie religiöser oder psychischer Missbrauch auch, eine Variante von Machtmissbrauch. Und Machtmissbrauch ist in der Kirche, wie in allen anderen hoch idealistischen Organisationen auch, systemimmanent - die Odenwaldschule belegt das außerhalb des kirchlichen Kontextes beispielhaft. Am System Katholische Kirche lässt sich allerdings besonders gut die Genese des "normalen" Missbrauchs erkennen. Sie lässt sich in drei Schritten beschreiben:weiter lesen 
 
Veröffentlichungen und Leseproben Hirsch 
 
 

Coaching als Raum für Entwicklung von moralischer Integrität (Fischer)

Anleihen bei Ernst Tugendhat und Charles Taylor
Moralische Integrität wird anhand der Theorieansätze Tugendhats und Taylors erläutert und für die Coachingpraxis übersetzt, sodass Coaching einen dialogischen und wertschätzenden Entwicklungsraum für moralische Integrität eröffnet. Eine moralisch integre Person ist diejenige, die aus der Kraft und dem Anspruch eigener Moralquellen Rahmen, Horizont, Standort, Orientierung findet und sich aus dieser Identität kohärent und redlich auf die verschiedenen Weisen und Formen des Guten entwirft, sie mit Inhalt füllt und darin zu einer festen, realistischen und flexiblen Disposition findet.
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Lebendig Denken (Fischer)

Philosophie im Life-Coaching – ein existenziell-phänomenologischer Zugang
Existenzielle Themen spielen in Beratungskontexten wie dem Life-Coaching eine zunehmend wichtige Rolle. Damit ist Philosophie gefragt. Das philosophische Kerngeschäft ist das Denken. Life-Coaching versteht sich als eine gezielte Anleitung zum eigenständigen existenziellen Denken. Was unter philosophischem Denken zu verstehen ist und welche Bedeutung es im Coaching entfalten kann, wird in diesem Artikel theoriegeleitet (Merleau-Ponty, Sloterdijk) und praxisnah durch Beispiele erläutert.
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Supervision und Ethik - J. Fischer 
 
Spirituelle Kriterien in der
postsäkularen Gesellschaft - J. Fischer
 
 
Spirituelle Gundlagen der
Beratung - J. Fischer
 
 
Spiritualität und
Solidarität - J. Fischer